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Mit Farbe gegen die Frühjahrsmüdigkeit

Klatschmohn und Anemonen Feld im Frühling
Klatschmohn und Anemonen Feld im Frühling

In der düstersten Jahreszeit....also November, Dezember, da frage ich mich so manches Mal, warum wir Menschen denn keinen Winterschlaf halten..........

So richtig schön einmummeln und erst wieder aufwachen, wenn draußen die Sonne strahlt und Licht und Wärme uns wieder Appetit auf mehr machen.

Und die Winterschlaf Gene, die haben wir ja angeblich.

So zumindest ist es auf einigen Webseiten nachzulesen.

 

Aber diese Winterschlaf Gene, die halten beim Menschen wohl "Winterschlaf".

Wir brauchen ihn nämlich nicht, den Winterschlaf, so der Schlafforscher Alfred Wiater. (Nun ja, das ist eine typisch wissenschaftliche Sicht der Dinge:-))

 

Und nun, wo also die dunkelste Jahreszeit hinter uns liegt und der Frühling kalendarisch schon längst begonnen hat, werden viele Menschen vom Phänomen der "Frühjahrsmüdigkeit" geplagt. Ich auch....und wie!

 

Aber was ist das eigentlich, diese Frühjahrsmüdigkeit und wie kann man dagegen angehen?

 

Farben für die Seele-Ein Frühlingstag in Griechenland

 

Die Frühjahrsmüdigkeit ist eine Erscheinung, die durch den Jahreszeitenwechsel in unserem Körper hervorgerufen wird und bei der die Hormone Melatonin und Serotonin eine große Rolle spielen. Müdigkeit, Mattigkeit, Antriebslosigkeit, Kreislaufschwächen und so einiges mehr, können die Symptome sein.

So ganz erforscht sind die Ursachen der Frühjahrsmüdigkeit allerdings noch nicht.

In der Übergangsphase vom dunkleren Winter zum lichtreicheren Frühling, muss sich der Hormonspiegel neu einstellen.

 

Es wird mehr stimmungsaufhellendes Serotonin gebildet und der Melatoninspiegel (Melatonin reguliert unter anderem unsere biologische Uhr, unseren Schlaf-Wach-Rhythmus) sinkt.

 

 

 

Und genau während dieser Übergangsphase befällt uns dann diese Frühjahrsmüdigkeit.

Was kann man aber dagegen tun?

Aus wissenschaftlicher Sicht ist eines auf jeden Fall ganz wichtig: Licht!

Da unser Körper durch Licht zur Produktion von Serotonin angeregt wird, müssen wir raus!

So oft, wie möglich und bei jedem Wetter. Je mehr Licht wir unserem Körper gönnen, um so schneller wird das, auch als "Glückshormon" bezeichnete, Serotonin wieder in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.

Farbenkreis zur Symbolisierung des menschlichen Geistes- und Seelenlebens, aquarellierte Federzeichnung Goethes, 1809
Farbenkreis zur Symbolisierung des menschlichen Geistes- und Seelenlebens, aquarellierte Federzeichnung Goethes, 1809

Mit Farbtherapie gegen den

"Frühjahrs-Blues"

 

Dass Farben unser seelisches Empfinden beeinflusst, das weiß vermutlich jeder von uns aus eigener Erfahrung. 

 

Aber wussten Sie, dass bereits Johann Wolfgang von Goethe, der nicht nur Dichter, sondern auch Naturforscher war, sich mit der Wirkung der unterschiedlichen Farben auf das menschliche Geistes- und Seelenleben beschäftigt hatte?

 

Zwar sind sich auch heutige Wissenschaftler noch nicht ganz einig, welche Wirkung den einzelnen Farben zuzuschreiben ist, aber im allgemeinen findet man auf den verschiedenen Seiten immer wieder ähnliche Zuordnungen, wie beispielsweise diese:

 

 

 

Rot- und Orangetöne stehen für Tatendrang, Lebenslust, Energie und Freude. Sie helfen gegen Müdigkeit und Antriebslosigkeit.

 

Gelbtöne verheißenFrische und Freude, sie sind stimmungsaufhellend.

 

Grüntöne stehen für Wachstum, Aufbruch und Kreativität und wirken beruhigend auf die Nerven.

 

 

Blautöne wirken entspannend, schenken Ruhe und Gelassenheit und wirken gut bei Schlafproblemen und Nervosität und Gereiztheit.

 

Interessantes zu den Hintergründen der Farbentherapie, insbesondere auch zur Behandlung von krankhaften Leiden, kann man hier nachlesen.

 

Unsere Frühjahrsmüdigkeit ist aber ja keine Krankheit, auch, wenn wir etwas darunter "leiden", daher sollte es uns genügen, zu wissen, dass Licht und die Farbenpracht, die uns von der Natur geboten werden, auf jeden Fall gut tun und wir dieses kostenlose Angebot annehmen sollten.

 

Frühlingsblumen Wiesenblumen
Frühlingsblumen Wiesenblumen

Also raus auf die Wiesen und Farbe tanken! 

Sie haben keine Wiese in der Nähe?

Dann gönnen Sie sich in diesen Tagen doch einfach farbenfrohe Blumensträuße, wie beispielsweise Tulpen, greifen Sie zu farbenfroher Kleidung und servieren  buntes Obst und Gemüse. 

Es ist heilsam, sich mit farbigen Dingen zu umgeben. Was das Auge freut, erfrischt den Geist, und was den Geist erfrischt, erfrischt den Körper.

Prentice Mulford (1834 - 1891)

 

 

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen farbenfrohen und lichtvollen Frühling und die Müdigkeit möge von Euch weichen!