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Der beste Lohn nach harter Erntearbeit....

 

...ist der Moment, in dem man das erste Olivenöl der Ernte aus der Mühle erhält.

Frisch, gelb-grün,mit intensivem fruchtigem Duft und würzigem Aroma!

 

Dann ein paar Scheiben Grillbrot, Salz, Oregano und großzügig mit unserem extra nativen Olivenöl beträufeln.

Da vergisst man die vielen Erntetage bei Regen, Kälte und Sturm ebenso, wie die tausende Kilos Oliven, die man in den bereits jetzt schon über 30 Erntetagen geschleppt hat!

 

Καλη ορεξι! Einen guten Appetit!

Der Olivenbaum

 

Vom Schicksal habe ich ein kleines Feld geerbt

welches ich kultiviere, als hätte ich freie Hände

Nachts und an Wochentagen und an Sonntagen.

Ich mag es

seine tiefen Wurzeln zu beherrschen,

den ruhigen Regen einzuladen,

wie eine sensible traurige Freundin,

mit den wenigen Bäumen zu plaudern

über die süßen Tränen, die den Feigenbaum ausmachen.

Ich mag es

auf den nachdenklichen Herbst zu warten

um zu sehen, was das Jahr mir gab

das Schlechte vom Guten, zu trennen

und die Früchte in meinen Händen abzuwiegen

Was ich gepflanzt habe, liebe ich

aber ich zähle vor allem auf den Olivenbaum

Nicht weil wir zusammen üben

und uns wie Zwillingsschwestern ähneln

aber wegen seiner bitteren Frucht

wenn ich Geduld habe (wie ich habe)

Balsam wird er mir für alle meine Wunden geben

und für meine Lampe das Nachtlicht. 

 

Rita Mpumē-Papa