Einblicke in eine traditionelle Tsipouro-Brennerei

Tsipouro.....viele haben ihn hier bei uns in Lichada schon gekostet und lieben gelernt.


Aber kaum einer hatte je Gelegenheit, ein bisschen hineinzuschnuppern in die Atmosphäre, wenn der Tsipouro im Winter in der kleinen Schnapsbrennerei gebrannt wird, die keine 10 Schritte von uns entfernt steht!

Wenn Tag und Nacht für Tage oder Wochen, je nach Menge, der Ofen befeuert wird.


Der Tsipouro (griechisch Τσίπουρο) ist ein traditioneller griechischer Tresterbrand der in vielen Regionen des Landes hergestellt wird.

Ursprünglich ein "Arme-Leute-Schnaps" hat er sich heute einen festen Platz selbst in den Supermärkten erobert.

Tsipouro wird aus den Pressrückständen der örtlichen Rebsorten zwei- bis dreimal destilliert. Teilweise wird dann auch noch Anis hinzugefügt, je nach Gegend auch Feigen oder andere Gewürze.

Die "Tsipouradika" sind dann die Tavernen, die sich auf genau diesen Schnaps spezialisiert haben und ihn mit kleinen "Mezedes", das sind Appetithäppchen aus regionalen Spezialitäten servieren.


Der erste Tresterschnaps wurde vermutlich etwa im 14. Jahrhundert von Mönchen des Athos Klosters hergestellt. Und für viele Jahrhunderte lang wurde er ausschließlich in kleinen Hausbrennereien produziert.



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Eine gute Winterzeit-Kalo Chimona (Καλο χειμωνα)

Καλο χειμωνα, (Kalo chimona), eine gute Winterzeit!

 

Wann ist der Herbst?

Und ab wann ist es denn wirklich Winter?


Wenn die Ferien vorbei sind?

Wenn die Blätter gefallen sind?

Wenn das erste Mal die Scheibe frei gekratzt werden musste?

Oder wenn die ersten Nikoläuse in den Supermärkten auftauchen?



Also einen guten Winter, bzw. eine gute Winterzeit, wünscht man sich hier in Griechenland von dem Moment 


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Griechenland-ein Land der traurigen Widersprüche

Griechenland...

das Land der Dichter und Denker, der Architektur, der Kultur, das Land des Sirtaki und des Zembekiko, das Land des Ouzo und der Souflaki!

Das Land der wunderschönen Strände, der Gastfreundschaft, der Olivenhaine!

 

Und nun das Land der Schuldenkrise, das Land der steigenden Armut und des Verfalls?

 

Wie passt das zusammen?

Und dennoch......es ist immer noch Griechenland.

 

"Bedenke, dass die menschlichen Verhältnisse insgesamt unbeständig sind, dann wirst Du im Glück nicht zu fröhlich und im Unglück nicht zu traurig sein."


Sokrates


Nicht unsere Worte aber sollen hier sprechen, und auch nicht das altbekannte touristische Griechenland, sondern Bilder des neuen, zerfallenen und zunehmend mehr verfallenden Landes.

 

Das Land, in dem Liebe und Tragik, Herz und Schmerz, Lebensfreude und lebendige Dramatik, schon in den alten Liedern, immer nahe beieinander lagen. 

 

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Fastnacht- oder Karneval? Weder noch, sondern Apokriés!

Karneval auf Skyros

 

Fasnet, Fastnacht, Fasching, oder Karneval?

 

Hier in Griechenland heißt das Apokriés.

Auch wenn es hier bei uns in Lichada/Evia, etwas "friedlicher" zugeht, so bedeutet Apokriés doch überall im Lande dasselbe, nämlich den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit bis Ostern.

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Winter im sonnigen Süden 2014/15

Auch wenn die durchschnittlichen Tiefstwerte für Euböa über dem Gefrierpunkt liegen, erleben wir immer wieder eisige Überraschungen, und dies im Schnitt jeden 2.-3. Winter.


Dieser Winter 2014/2015 ist nach Aussagen des staatlichen Wetterdienstes auf jeden Fall der kälteste und schneereichste der letzten 10 Jahre gewesen.

 

Nicht nur die Natur, auch die Tiere leiden unter den Schneemassen und den Temperaturen unter dem Gefrierpunkt.


Und last not least, auch der Mensch, und mit ihm seine Häuser und Wohnungen, sind auf derartige Kälte nicht landesweit eingestellt.

Denn dass der Schnee bis an und auf das Meer hinausreicht, ist nicht gerade der Normalfall.


Vor allem in älteren Gebäuden sind Scheiben meist einfach verglast, und eine Beheizung erfolgt oft noch ausschließlich durch offene Kamine........, dies erschwert leider den Genuss der ansonsten wundervollen weißen Pracht und der frostigen Temperaturen.


Auch wir kämpfen nun, nach mehrtägiger Abwesenheit, damit, unser ausgekühltes Haus auf bewohnbare Temperaturen hochzuheizen, mit 

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Ein beinahe verloren gegangenes Kleinod auf Euböa (Evia) Griechenland

Καφενειων το Κυμα, Αιδιψος, Ευβοια, Ελλαδα
Cafe "Die Welle", Aidipsos, Evia, Griechenland

Wir freuen uns riesig, zu sehen, dass dieses wahrhaftig historische "Gebäude", denn es ist bereits auf den ersten, noch in schwarz-weiß gehaltenen Fotografien des Kurortes Edipsos, (einem Kurort mit schwefelhaltigen Thermalquellen, etwa 35 km von uns entfernt) zu sehen, endlich restauriert wird.

 

Nach jahrzehntelangen Differenzen zwischen den Besitzern, nach mehrfachen öffentlichen Aufrufen von Denkmalschützern und Griechenlandliebhabern, scheint es jetzt, sozusagen "5 vor 12" loszugehen.

Wie viele schöne Erinnerungen habe ich persönlich (Annette Giordano) an dieses "Kafeneion"! Wann immer wir hier in Urlaub waren.... es war ein absolutes Muss, nach dem Einkaufen in Edipsos, dort Rast zu machen. Auf hölzernen Pfählen erbaut,

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Wo sind wir und wo kommen unsere Kräuter her?

Hier leben also wir!

 

In einem kleinen Dorf, 34300 Lichada, an der Nordspitze Evias. 

Ein kleines Bauernhäuschen, ein Steinhaus, in einem 3500 qm großen felsigen und steilen Grundstück am oberen Dorfrand gelegen.

 

Nach und nach renovieren wir das Häuschen, und nach und nach gewinnt auch das schwierige Grundstück an Charme. Alles was damals, als wir es gekauft haben darauf stand, waren eine großer Maulbeerbaum und ein Walnussbaum.


Alles was jetzt darauf steht, ist den grünen Händchen meines Mannes entsprungen!

 

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Lichadonisia - Ein verborgenes Paradies

Lichadonisia
Lichadonisia

Nur zwei Atemzüge von Lichada/Evia entfernt und gegenüber Kamena Vourla auf dem Festland, liegen die Inselchen Lichadonisia, ... die grünen Inseln mit endlosem Blau die das Geheimnis ihrer Entstehung, und ihrer früheren Bewohner für immer bewahren.

 

 

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