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Fruchtaufstrich aus Kakifrüchten

Kakifrucht
Kakifrucht

Die Kakifrucht ist die süße, orangefarbene, äußerlich ein bisschen einer Tomate ähnelnde Frucht des Kakibaums "Diospyros kaki, was soviel wie "Götterfrucht" bedeutet.

 

Wer einmal eine gut ausgereifte Kaki gegessen hat, kann sich vorstellen, wie es zu diesem Namen kam.

 

Vor dem Verzehr entfernt man die harten Blätter am Ansatz und kann dann die Frucht mit einem Teelöffel aus der Schale löffeln.

 

Das Fruchtfleisch ist weich und leicht geleeartig und hat im ausgereiften Zustand ein sehr süßes, an eine Mischung aus Banane, Honigmelone und Vanille erinnerndes Aroma.

 

Durch ihr leichtes Vanillearoma gilt die Kaki seit altersher als sehr edle Frucht.

Die Kaki enthält Vitamin A, Phosphor, Magnesium, Calcium und Tannin. Von dem pflanzlichen Gerbstoff Tannin kommt auch die herbe Note der Kaki und wer versehentlich schon einmal eine unreifere Kaki gegessen hat, hat bemerkt, dass die Frucht, dem Tannin zu verdanken, ein sehr pelziges Gefühl im Mund hinterlässt. Daher nur ausgereifte Früchte verzehren.

 

Wespe auf Kaki
Wespe auf Kaki

Die reife Kakifrucht kann roh verzehrt werden. In Obstsalaten, zu Eis, in Quarkspeisen, als Fruchtaufstrich, Chutney, oder in exotischen Gerichten als Fruchtbeigabe, verarbeitet, ist sie ein kalorienarmes Obst, welches den Gerichten ein exotisches Aroma verleiht

 

Da unsere Kakibäume auf Grund großer Trockenheit dieses Jahr nur sehr kleine Früchte hervorbrachten, ein Baum ist bereits im Sommer komplett vertrocknet, war unsere Ernte sehr bescheiden. Die Früchte, die normalerweise die Größe von großen Tomaten erreichen, waren dieses Jahr höchstens pflaumengroß. Und da Kakis nicht alle gleichzeitig reif werden, sondern im Abstand mehrerer Tage geerntet und verarbeitet werden müssen, haben zahlreiche "Mitesser" die Chance für sich ergriffen und so kämpfen wir nun mit unzähligen großen Wespen, Rosenkäfern und Schmetterlingen um unsere unbehandelten Kakifrüchte. 

 

 

Der ständige Wechsel zwischen feuchteren Regentagen und sonnigen Spätherbsttagen lässt die Früchte überdies aufplatzen, was es den Wespen und sonstigen Insekten erleichtert, die Früchte anzufressen.

Kaki Ernte
Kaki Ernte
Kaki püriert
Kaki püriert

Ich habe mich entschlossen, mit der gestrigen Ernte einen Fruchtaufstrich herzustellen.

 

(Beim Kauf von Früchten darauf achten, dass diese auf leichten Fingerdruck nachgeben, also ausreichend reif sind. Ansonsten bei Zimmertemperatur einige Tage nachreifen lassen.)

 

Die Kakifrüchte werden geschält und ein Kilo Früchte abgemessen. (Das Verhältnis Früchte zu Gelierzucker sollte etwa 2:1 betragen) Anschließend die Früchte grob bis fein pürieren, je nachdem ob noch Fruchtstückchen im Aufstrich erwünscht sind, oder nicht.

 

 

Das Fruchtpüree mit der entsprechenden Menge Gelierzucker vermengen,

(1 Kilo Früchte, 500 g Gelierzucker), und mindestens 3 Stunden durchziehen lassen. Da reife Kakis sehr süß sind, kann man noch den Saft einer Zitrone zugeben. Anschließend in einem tiefen Topf (Spritzgefahr), die Mischung unter ständigem Rühren aufkochen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Direkt in heiß ausgewaschene vorbereitete Gläser füllen, Twist off Deckel zudrehen und Gläser auf den Kopf stellen zum Abkühlen.

 

Fertig ist ein leckerer Fruchtaufstrich.

 

Viele weitere leckere Rezepte mit Kakifrüchten gibt es übrigens auf dieser Seite:

 

http://eatsmarter.de/rezepte/zutaten/kaki-rezepte

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