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Olivenblätter Tee- nur Genuss oder doch mehr?

"Essen sollte deine Medizin sein und wenn du Medizin brauchst, nimm sie aus deinem Essen!"


- Hippokrates - 


 

 

Olivenblättertee ist überwiegend in Ländern des Mittelmeerraums verbreitet. Dort hat der Tee eine lange Tradition und wird auch in der Naturheilkunde verwendet.

Ob kalt oder heiß genossen, ob pur, oder mit Blüten und Früchten gemischt, ist er ein würziger Genuß und eine Alternative zu den eher bekannten Kräuter- und Früchtetees.

 

 

 


Alle hier aufgeführten Informationen basieren auf verschiedenen Veröffentlichungen, für deren Richtigkeit wir keine Haftung übernehmen. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher Vitalstoffe und Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.

 

Pharmakologische Wirkungen der Blätter vom Olivenbaum (Olea europaea)

 

Der Olivenbaum (Olea Europaea) ist seit dem Tertiär im Mittelmeerraum heimisch. Die Blätter, Oliven und Olivenöl spielen eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft, Ernährung und traditionellen Medizin vieler Länder, vor allem in den Mittelmeerländern. Die Phönizier gelten als die ersten Olivenbauern. Im Alten Testament (Genesis 8:11), brachte die Taube Noah das Olivenblatt nach der Flut, als ein Symbol für das Ende der Flut. Die Blätter des Olivenbaumes wurden und werden in der traditionellen Medizin als antihypertensive Vasodilatatoren, Antirheumatika, harntreibend, fiebersenkend und Antidiabetika eingesetzt. Moderne pharmakologische Studien haben cholesterinsenkende, gefäßerweiternde, blutdrucksenkende und antimikrobielle Aktivitäten aufgezeigt. Zu den Inhaltsstoffen zählen Oleuropein (die Leitsubstanz), Phenole (wie Hydroxytyrosol, Kaffeesäure), Flavonoide (wie Olivin, Rutin, Hesperidin, Quercetin), Kohlenwasserstoffe (Squalen) und nützliche organische Säuren. Oleuropein ist ein bitter schmeckendes Polyphenol, das in sehr hohen Mengen im Blatt und nur in geringen Mengen in Olivenöl (gewonnen aus den Früchten) enthalten ist. Oleuropein ist ein hochwirksames Antioxidans und hat starke entzündungshemmende, antivirale und immunmodulierende Eigenschaften. Oleuropein normalisiert den Blutdruck und den Herzrhythmus und kann auf Blutgefäße erweiternd wirken. Elenolsäure im Olivenblattelixier entzieht Bakterien, Pilzen und Viren die Lebensgrundlage.

 

Wahrscheinlich ist auch mit dem bei Ezechiel erwähnten Lebensbaum, dessen Früchte als Speise und die Blätter als Heilmittel dienen sollten, der Ölbaum gemeint. Und in der schon erwähnten griechischen Sage um die Göttin Athene  dürfte sich die vorausgesagte Heilkraft des Ölbaumes sowohl auf seine Früchte als auch auf seine Blätter bezogen haben. Für die Ägypter symbolisierte das Blatt des Ölbaumes göttliche Macht und sie nutzten sein Öl, zusammen mit anderen Ingredienzen, zur Mumifizierung ihrer Könige. Aufgrund der antimikrobiellen Eigenschaften der Inhaltsstoffe hatten sie damit eine gute Wahl getroffen und konnten so ihre Herrscher guten Gewissens in die Ewigkeit entlassen. Im Mittelmeerraum wurde das Olivenblatt von jeher bei vielen Krankheiten verwendet. So beispielsweise bei Infektionen, Fieber und Schmerzen. Auch in unseren Breiten war die heilsame Wirkung der Olivenblätter früh bekannt. So verabreichte die heilkundige Benediktinerin Hildegard von Bingen (1098- 1179) Tee aus der Rinde des Ölbaumes gegen Gicht. Mit dem Tee aus Olivenblättern behandelte die als Begründerin der wissenschaftlichen Naturgeschichte geltende Heilige, Magenverstimmungen und Verdauungsbeschwerden. Im Krieg zwischen Spanien und Frankreich (Anfang des 19. Jahrhunderts) wunderte sich das französische Militär darüber, dass die verwundeten Soldaten der Gegenseite so schnell wieder einsatzbereit waren. Bald aber fanden sie des Rätsels Lösung: Die spanischen Wundärzte behandelten ihre fiebrigen Soldaten mit einem aus den Blättern des Ölbaumes gebrühten, grünen, bitter schmeckenden Tee. Sie machten sich also diese durch Tradition überlieferte fiebersenkende Wirkung zunutze. Schon bald, nachdem die Franzosen das Rätsel gelüftet hatten, bevorzugten Aus der Geschichte des Olivenblattes auch sie das neue Mittel statt der bis dahin eingesetzten Chinarinde. Später analysierte der 1811 in der französischen Fremdenlegion in Spanien dienende Arzt Etiene Pallas die wirksamen Inhaltsstoffe des Olivenblattes und beschrieb u. a. eine kristallisierbare Substanz, die er Vauqueline nannte. Dieser Stoff war seiner Meinung nach in erster Linie für die Fiebersenkung verantwortlich. Er beschrieb den extrahierten Stoff (den er dann auch auf einer griechischen Insel zur Fiebersenkung verwendete) als bitter und farblos mit leicht seltsamem Geruch und gut wasserlöslich. Da auch die Malaria mit Fieberschüben einhergeht, verwendeten vor allem die Engländer für die aus ihren Kolonien an Malaria erkrankten Heimkehrer ab der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts den bitter schmeckenden Tee aus den Blättern des Ölbaumes. 1854 wurde die Heilwirkung der Olivenblätter bei Malaria in einer wissenschaftlichen Zeitschrift beschrieben (Hanbury 1854).

Anfang des 20. Jahrhunderts konnte man dann einen bitteren Stoff aus den Blättern isolieren, den man später Oleuropein nannte. Er ist mitverantwortlich für die hohe Widerstandskraft des Ölbaumes. Aber erst in den 1960er-Jahren begann man mit der systematischen wissenschaftlichen Erforschung des Ölblattes. So konnte schon bald die bakterizide und viruzide Wirkung seiner Inhaltsstoffe nachgewiesen werden. Vor allem in den USA häufen sich seit 1995 die positiven Erfahrungen bei zahlreichen Infektionskrankheiten, hervorgerufen durch Bakterien, Viren, Retroviren, aber auch durch Pilze und Parasiten (z. B. Bandwürmer). Damit jedoch nicht genug. In der wissenschaftlichen Literatur wird auch ein positiver Einfluss auf kardiovaskuläre Erkrankungen beschrieben. Dazu gehören Blutdrucksenkung, ein positiver Einfluss auf den Lipidstoffwechsel (Hemmung der Oxidierung von LDL) sowie eine Normalisierung des Blutzuckerspiegels. Aufgrund dieser vielfältigen positiven Eigenschaften verdienen die Blätter des Ölbaumes und der daraus gewonnene Extrakt unsere ganz besondere  Aufmerksamkeit.

Textauszüge aus einem Artikel von Dr.Anargyros N. Mullah, Assistant Professor, TEI von Larissa

Department of Animal Production, Department of Agricultural Chemistry

und Aus der Geschichte des Olivenblattes

 

 
Einfluss von gemahlenen Olivenblättern auf Diabetes Typ II

Studie am Wolfson Medical Center in Holon. Alle Probanden wurden vor der Studie behandelt mit Medikamenten wie Sulfonylharnstoff, Biguanide, Acarbose etc. Für die Studie nahmen die Probanden täglich 3500 mg Olivenblätter gemahlen zu sich, verteilt über 3 Mahlzeiten. Die Studie dauerte 12 Monate.

Die Resultate: Innerhalb 12 Monaten, konnten dank Nahrungsergänzung mit gemahlenen Olivenblättern, die Diabetes Medikamente um durchschnittlich 90% gesenkt werden. Die Patienten konnten mit einer reduzierten Einnahme von 800 mg gemahlene Olivenblätter ihren verbesserten Gesundheitszustand über Jahre beibehalten.

 

Textauszüge von folgenden Seiten (Englisch) 

http://www.agritexsarl.com/spip/IMG/pdf/Food_Chemistry_Antidiabetic_And_Antioxidant_Effects_En.pdf

 
Stoffe aus Olivenöl gegen Multiple Sklerose

dpa HAMBURG. In Hamburg ist ein neues Zentrum für die Klinische Multiple-Sklerose-Forschung eröffnet worden. „Ziel ist es, Therapien für alle Stadien und Verlaufsformen der Multiplen Sklerose (MS) zu entwickeln und einen optimalen Zugang zu bewährten und experimentellen Verfahren zu bieten“, sagte Instituts-Direktor Prof. Roland Martin.

So sei ein natürliches Phenol aus Olivenöl und Olivenblättern ein vielversprechender Ansatz, der demnächst im neuen Zentrum am Patienten erprobt werden solle. Die Substanz überschreite die Blut-Hirn-Schranke und solle neben einer Schutzwirkung für Nerven eine Reihe anderer positiven Eigenschaften für MS-Kranke haben.

Das Zentrum am Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) entstand mit Unterstützung der gemeinnützigen Hertie-Stiftung, die dafür 1,25 Mill. Euro gegeben hat. Es gebe bisher in Deutschland kaum Ansätze, Grundlagenforschung und klinische Arbeit zusammenzubringen, wie es jetzt am Institut für Neuroimmunologie und Klinische MS-Forschung geplant sei, sagte der Chef der Klinik der UKE-Neurologie, Prof. Christian Gerloff. Zudem dauere es manchmal fast zwei Jahre bis eine gesicherte MS-Diagnose vorliege und auch dann sei die Behandlung oft nicht optimal. Auch eine psychologische Betreuung von Betroffenen und Angehörigen gebe es kaum. Es sei möglich, dass es in den nächsten zehn Jahren gelinge, die Krankheit dauerhaft zu stoppen, meinte Martin. Eine tatsächliche Heilung in diesem Zeitraum sei aber unwahrscheinlich.

In Deutschland sind nach Experten-Schätzung mindestens 100 000 Menschen von der Autoimmunkrankheit betroffen, einige so schwer, dass sie in jeder Lebenslage Hilfe benötigen. Die Ursachen sind noch immer unbekannt.

 

http://www.handelsblatt.com/technologie/forschung-medizin/forschung-innovation/stoffe-aus-olivenoel-gegen-multiple-sklerose/2831870.html 

Hilfe im frühen Stadium der Multiplen Sklerose

Das Forscherteam des "inims" beschäftigt sich mit den Ursachen der Multiplen Sklerose, der Frage, welche Zellen des Immunsystems und des Nervensystems für die im Gehirn entstehenden entzündlichen Herde verantwortlich sind, und insbesondere mit der Entwicklung neuer Behandlungsformen: Im frühen Stadium soll mit Hilfe einer Toleranzinduktion die gestörte Immunantwort, die sich bei MS-Erkrankten gegen Strukturen der Markscheiden des Gehirns und Rückenmarks richtet, wieder in den Normalzustand versetzt werden. Ein vielversprechender Ansatz wird in natürlichem Phenol, das aus Olivenöl und Olivenblättern isoliert werden kann, gesehen. Es überschreite die Blut-Hirn-Schranke und solle neben neuroprotektiven Wirkungen eine Reihe anderer, für die Multiple Sklerose vorteilhafter Wirkungsmechanismen haben. Die neuroprotektive Wirkung des Phenols und die gute Verträglichkeit seien in Vorstudien bestätigt worden.

 

Textauszug aus

http://www.amsel.de/multiple-sklerose-news/medizin/Erste-Multiple-Sklerose-Tagesklinik-in-Deutschland-eingerichtet_2388

 

 

 

Weitere Quellen/Studien:

Auf den folgenden Seiten findet man (meist leider nur auf englisch) die Ergebnisse zu Forschungsarbeiten, unter anderem der US-amerikanischen Akademie der Wissenschaften (Dokumentation aller medizinischen Forschungen) bezüglich der wirksamen Inhaltsstoffe von Olivenblättern:

 

http://jn.nutrition.org/content/136/8/2213.short

http://www.functionalfoodscenter.net/files/47674661.pdf 

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=olive%20leaves%20AND%20pubmed%20pmc%20local[sb]%20AND%20loprovpmc[sb]

 

 

Und zu guter Letzt noch ein schöner Text für alle, die nicht mehr wissen, was sie glauben sollen.....

gefunden auf dieser Seite:

http://www.psychotipps.com/heilung-glaube.html

 

Wo Glaube ist, ist Hoffnung,

und wo Hoffnung ist, geschehen Wunder

von Dr. Rolf Merkle, Psychotherapeut

Wenn ich von Glauben spreche, dann meine ich damit nicht den christlichen Glauben. Ich meine damit vielmehr Gedanken, Überzeugungen und Einstellungen, die so stark sind, dass sie einen Einfluss auf unseren Körper haben. D.h., ich gebrauche den Begriff Glauben, um damit auszudrücken, dass man von etwas fest überzeugt ist.

Im Folgenden möchte ich ihnen von einer Reihe von wahren Begebenheiten berichten, die deutlich machen, welch großen Einfluss unser Glauben auf unseren Körper haben.

In einer Untersuchung sagte man einer Reihe von Medizinstudenten, dass sie ein Beruhigungsmittel bekommen würden. Einer anderen Gruppe sagte man, sie bekäme ein aufputschendes Mittel. Nun gab man derjenigen Gruppe, der man gesagt hatte, sie bekäme das Beruhigungsmittel, das aufputschende Mittel. Umgekehrt gab man derjenigen Gruppe, der man gesagt hatte, sie bekäme das aufputschende Mittel, das Beruhigungsmittel. Was meinen Sie, passierte? Es zeigte sich, dass mehr als 50 Prozent derjenigen, die glaubten, sie hätten ein Beruhigungsmittel erhalten, aber tatsächlich das aufputschende Mittel erhalten hatten, ruhig und entspannt waren. Diejenigen, die glaubten, sie hätten das aufputschende Mittel erhalten, aber tatsächlich das Beruhigungsmittel erhalten hatten, waren aufgedreht und hellwach.

Dieses Experiment zeigt, dass unser Glaube hinsichtlich der Wirksamkeit eines Medikaments in hohem Maße darüber bestimmt, ob ein Medikament wirkt oder nicht. Ja, wir können sogar durch unseren Glauben die Wirkungen eines Medikaments zunichte machen und uns genau entgegengesetzt zu der beabsichtigten Wirkung beeinflussen. Welche Bedeutung hat dieses Experiment für unseren Alltag?

Wenn Ihnen Ihr Arzt ein Medikament verschreibt, dann entscheidet Ihr Glaube zu der Wirksamkeit dieses Mittels, ob Sie nach der Einnahme des Medikaments eine Besserung verspüren werden.

Wenn Sie von dem Medikament glauben, es tauge nichts, da es in Ihren Augen billig ist – und was billig ist, kann nicht gut sein – dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Ihnen das Medikament nicht helfen wird. Glauben Sie jedoch daran, dass dies ein sehr gutes Mittel ist, dann werden Sie mit großer Sicherheit auch eine positive Wirkung verspüren. Hat Ihnen ein Medikament nicht geholfen und Sie "wussten" das schon im Vorhinein, dann ist die ausbleibende Wirkung möglicherweise keine Bestätigung für Ihr Vorurteil. Es ist vielmehr so, dass Sie durch Ihr Vorurteil, das Medikament tauge nichts, genau das herbeigeführt haben. Man nennt das selbsterfüllende Prophezeiung. Ihre negative Einstellung, Ihre Ungläubigkeit, gegenüber der Wirksamkeit des Medikaments ist die Ursache dafür, dass keine Heilung eintritt.

Dass es nicht unbedingt am Medikament liegt, wenn Ihre Beschwerden nach der Einnahme nicht besser werden, können Sie an folgenden Experimenten sehen: In einem Experiment gab man 199 Patienten, die unter Kopfschmerzen litten, ein Placebo. Ein Placebo ist eine wirkungslose Substanz, die in der Regel aus Zucker besteht. Man sagte diesen Patienten jedoch, dass sie ein hochwirksamens und völlig neu entwickeltes Schmerzmittel bekämen. Von den 199 Patienten berichteten daraufhin 120 Patienten, dass ihre Kopfschmerzen verschwunden seien.

Einer anderen Gruppe von Patienten, die unter schmerzhaften Magengeschwüren litten, sagte man, sie bekämen ein sehr wirksames Mittel gegen ihre Schmerzen. Tatsächlich gab man ihnen jedoch ein Placebo. Daraufhin berichteten 70 Prozent der Patienten, dass sie eine erhebliche Besserung verspürten.

Nach chirurgischen Eingriffen verspüren Operierte häufig postoperative Schmerzen. Einer Gruppe frisch operierter Patienten gab man Morphin, ein sehr wirksames Schmerzmittel. Daraufhin berichteten etwas mehr als 50 Prozent, dass ihre Schmerzen besser seien. Einer anderen Gruppe gab man jedoch ein Placebo, sagte ihnen aber, sie bekämen ein sehr wirksames Schmerzmittel. 40 Prozent dieser Gruppe verspürte daraufhin eine Besserung.

Wie lassen sich diese körperlichen Änderungen erklären? Die einzige Erklärung hierfür ist, dass der Glaube eines Patienten einen enormen Einfluss auf seinen Körper hat. Der einzige Wirkstoff, der nämlich in einem Placebo enthalten ist, ist der Glaube an die Wirkung und Heilung. Der Glaube an die Heilung ist eine selbsterfüllende Prophezeiung.

Diese Experimente belegen, dass der Glaube an eine Heilung oder Linderung unserer Beschwerden einen enormen positiven Einfluss auf unseren Körper haben kann. Wenn wir von etwas überzeugt sind, dann setzt dieser Glaube in uns Kräfte frei. Wie unvorstellbar groß diese Kräfte sind, das können Sie an Experimenten sehen, die man mit Menschen unter Hypnose gemacht hat.

Hypnose - die Macht der Einbildung

Wenn ich Sie hypnotisieren und Ihnen suggerieren würde, dass ich Ihnen ein glühendheißes 2-Euro-Stück auf Ihren Handrücken lege, Ihnen aber tatsächlich nur ein ganz normales 2-Euro-Stück aus meiner Geldbörse auf die Hand lege, dann würde sich an dieser Stelle eine Brandblase bilden. Wenn ich Ihnen in Hypnose suggerieren würde, dass ich Ihnen hochprozentigen Alkohol zu trinken gebe, sie aber tatsächlich nur Mineralwasser trinken würden, dann würden Sie sich nach einigen Gläsern so benehmen, als seien Sie betrunken. Wenn ich Sie nun in ein Teströhrchen blasen lassen würde, wie es die Polizei bei Alkoholkontrollen verwendet, dann würde sich das Röhrchen verfärben. Dass dies funktioniert, wurde vor einigen Jahren auf der Funkausstellung in Berlin demonstriert.

Wenn ich ihnen in Hypnose sagen würde, dass es entsetzlich kalt sei im Raum, dann würden Sie frieren. Umgekehrt würden Sie Ihre Kleider ablegen und anfangen zu schwitzen, wenn ich Ihnen sagen würde, dass es entsetzlich heiß im Raum sei.

Wenn ich Ihnen in Hypnose sage, dass Ihre Arme schwer wie Blei sind und es Ihnen nicht möglich ist, diese auch nur einen Zentimeter zu heben, dann ist es für Sie unmöglich, Ihre Arme zu heben. Wenn ich einen Gewichtheber hypnotisieren würde, der normalerweise 100 und mehr Kilogramm mühelos heben kann und würde ihm suggerieren, das er einen Kugelschreiber nicht vom Boden aufheben kann, dann würde ihm das auch nicht gelingen. Die Muskeln des Gewichthebers sind auch unter der Hypnose noch genauso trainiert und stark wie im Wachzustand. Lediglich der Glaube, den Kugelschreiber nicht aufheben zu können, macht den Gewichtheber zu einem "Schwächling".

Umgekehrt kann man einem Gewichtheber, dem es bislang beispielsweise noch nie gelungen ist, mehr als 100 Kilogramm zu heben, in der Hypnose suggerieren, dass er sehr viel stärker ist und seine Kräfte zugenommen haben. Daraufhin wird er 20, 30 und mehr Kilogramm heben können, als zuvor. Die Hypnose hat ihm keine zusätzlichen Kräfte verliehen. Er ist nicht stärker geworden. Stärker ist lediglich sein Glaube geworden, dass er mehr als 100 Kilogramm heben kann und dieser Glaube hat ihn dazu befähigt, noch mehr aus sich herauszuholen. Die Kraft, diese Leistung zu vollbringen, hat schon in ihm gesteckt. Was ihn bisher daran gehindert hat, diese Leistung zu zeigen, war sein Glaube, dass er nur 100 Kilogramm heben kann. Durch die Hypnose wurde er von seinem (Irr)Glauben befreit und es wurde ihm ein neuer Glaube gegeben.

In jedem von uns stecken Kräfte und Talente, die wir nur deshalb nicht entfalten, weil wir nicht daran glauben, dass wir sie haben. Wir sagen stattdessen: "Ich kann das nicht", "Ich schaffe das nicht", "Ich bin zu dumm dazu", usw.

Welche Bedeutung hat der Glaube für unseren Alltag?

Tag für Tag hypnotisieren wir uns selbst mit den verschiedensten Gedanken. Jeder dieser Gedanken bewirkt etwas in unserem Körper. Sind diese Gedanken negativer Art, dann verursachen wir in unserem Körper über kurz oder lang Veränderungen, die wir dann als Krankheiten ansehen.

Diese Kraft unserer Gedanken oder unseres Glaubens können wir uns aber auch zunutze machen. So wie wir uns durch jahrelanges negatives Denken krank machen können, so können wir uns durch zuversichtliches und optimistisches Denken gesund machen oder unsere Gesundheit erhalten und stärken. Coué, ein Apotheker aus dem 19. Jahrhundert, wusste um die Wirkung des Glaubens oder der Autosuggestion auf die Wirksamkeit eines Medikamentes. Wenn er einem Patienten ein Medikament gab, dann überreichte er es mit den Worten: "Ihr Arzt hat Ihnen ein sehr wirksames Mittel verschrieben. Sie werden sehen, bald sind Sie gesund."

Coué entwickelte aufgrund der Erfahrungen, die er mit seinen Patienten sammelte, die Lehre der Autosuggestion. Er untersuchte die Wirkung des Denkens und Glaubens auf unseren Körper und fand heraus, dass wir mit unserem Denken unseren Körper positiv, aber auch negativ beeinflussen können.

Ob man glaubt, etwas zu können,

oder man glaubt, etwas nicht zu können,

man behält immer Recht.

Denken Sie daran , wenn Sie sich das nächste Mal einreden, für etwas zu schwach oder unbegabt zu sein. Ihr Glaube wird Ihre Prophezeiung erfüllen und Ihnen Recht geben - im Positiven wie im Negativen.

Olivenblätter

können bei Harnwegserkrankungen und Blasenentzündungen angewendet werden. 

 

Bei Gallensteinen nimmt man traditionell teelöffelweise das Olivenöl mit Zitronensaft ein.

 

Zur Stärkung der Immunabwehr

Olivenblätter können vorbeugend gegen verschiedene Arten von Infektionen eingesetzt werden. Oleuropein dringt in die Zelle ein und stört die Produktion bestimmten Aminosäutren, die für Viren und Bakterien zur Vernehrung notwendig sind. Daher können sich diese nicht vermehren. 

 

Natürliches Antibiotikum

Verschiedene Arbeitsgruppen bestätigen die effektive antimikrobielle Wirkung von Olivenblättern und belegen deren ausgezeichneten antioxidativen und radikalfangenden Eigenschaften, daneben auch antientzündlichen Eigenschaften. Als Wirkungsmechanismus wird der Einfluss dieser bioaktiven Substanzen auf zelluläre Mechanismen, z.B. Aktivierung der Makrophagen, beschrieben.

 

Bei Herzkreislauferkrankungen, gegen Ischämie und erhöhtem Cholesterin

In einer von der amerikanischen Gesellschaft für Ernährung (American Society for Nutrition) 2006 veröffentlichten Studie verschiedener Wissenschaftler wurde die Wirksamkeit des in Olivenblättern enthaltenen Wirkstoffes Oleuropein bei der Behandlung und Prävention von Herzinfarkten und ischämischen Erkrankungen (Blutleere mit Unterversorgung von Gewebe mit Sauerstoff) als auch bei erhöhten Cholesterinwerten nachgewiesen.

 

Erhöhter Blutdruck

Klinische Studien zeigen auch günstige Wirkungen des in Olivenbättern enthaltenen Bitterstoffe (Iridoide) auf einen erhöhten Blutdruck.

 

Zur Vorbeugung gegen Atherosklerose

Oleuripein darf als Anti-Atherosklerosemittel betrachtet werden: Als wirkungsvolles Antioxidans verhindert es die Oxidation von LDL (Oxidation von LDL gilt als erster Schritt bei der Entwicklung von Atherosklerose), senkt erhöhten Blutdruck und hemmt die Trombozyten-Aggregation. Es verbessert die Blutfließeigenschaften.

 

Als Anti-Aging-Mittel

Darüber hinaus wirkt Oleuropein positiv (Anti-Aging) auf die Superoxid-Dismutase (SOD) Aktivitität, einen der Parameter für den Einfluss freier Radikaler und oxidativer Prozesse im Körper.

 

Hier noch ein wunderbarer Spruch, gefunden auf dieser schönen Seite von Heimo Grimm, mit vielen Tipps und Lebensweisheiten:


 

 

"Wer krank ist, wird zur Not sich fassen, gilt`s dies und das zu unterlassen, doch meistens zeigt er sich immun, heißt es, dagegen was zu tun. Er wählt den Weg meist, den bequemen, was ein - statt was zu unternehmen."

(Eugen Roth, 1895 - 1976, populärer Münchner Dichter meist humoristischer Verse. Er zählt zu den meistgelesenen deutschen Autoren)

 

 

 

 

 

 

 

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