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Von "Glückshörnern" und "Blauen Augen"

Weltweit ist der Glaube an den bösen Blick weit verbreitet und es gibt verschiedenste Methoden sich gegen Neid und Böse Blicke zu schützen. Auch zu diesen Methoden, gehört das italienische Horn, auf italienisch Corno, Cornicello oder Corno portafortuna, Glückbringendes Horn, genannt. Es ist ein Talisman bzw. Amulett, das den Formen einer scharfen Paprika ähnelt. In der antiken italienischen Kultur war es ein Schutz gegen "den bösen Blick" vor Übeltätern und zur Abwehr von Unfruchtbarkeit.

Das italienische Horn wurde früher aus roten Korallen gefertigt und sein Ursprung geht zurück bis zur Zeitrechnung vor Christus. Das Horn wurde als Glücksbringer zur Abwehr des Bösen verwendet und die Person, die es trägt, sollte sicher vor den Auswirkungen des bösen Blicks sein.

Es ist für traditionelle Accessoires und Symbole üblich, in die Mode-Trends der heutigen Welt übernommen zu werden und das gilt auch für das italienische Horn. Was als einfacher Glücksbringer aus Korallen an Haustüren begann, um gegen das Böse und gegen Unfruchtbarkeit zu schützen, wird heute weltweit in Form von Schmuckanhängern, Lkw - oder Pkw Glücksbringern, Schlüsselanhängern verwendet. Viele Menschen glauben nach wie vor an die Glück bringende und das Böse abwehrende Wirkung dieser Cornos. 

 

Unsere Glücksbringer sind alle handgefertigte Einzelstücke, geschnitzt aus Olivenholz, Mandelholz, Wildholz, oder Hirschhorn (aus dem natürlichen Abwurfgeweih der Hirsche). Bei uns finden Sie diese Glücksbringer als Schlüsselanhänger, in größer auch als Glücksbringer für Auto oder LKW, oder als Schmuckanhänger in vielen Variationen.

 

Auch das "Blaue Auge", auf griechisch "Mati", auf türkisch "nazar boncuğu",soll vor dem Bösen Blick anderer Menschen schützen.Das "Mati" hat seinen Ursprung bei den Turkvölkern. Durch die Seldschuken und Osmanen verbreitete es sich in deren gesamten Einflussgebiet. So gelang das Auge in den Nahen Osten, Balkan, den Kaukasus und auch nach Griechenland.

Der „Böse Blick“, den ein anderer einem zuwerfen kann, beruht meist auf Neid, in allen denkbaren Lebenslagen. Das „Mati“ wird schon Babys mit einer Sicherheitsnadel an den Strampler geheftet, bekommt seinen Platz am Kinderwagen, am Rückspiegel des Autos, in Wohnungen, in Schmuckstücken oder Schlüsselanhängern.

 

Geht ein „Mati“ kaputt, bedeutet dies nur, dass es zuverlässig seinen Dienst getan hat und es wird durch ein neues ersetzt.

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