· 

Griechenland-ein Land der traurigen Widersprüche

Griechenland...

das Land der Dichter und Denker, der Architektur, der Kultur, das Land des Sirtaki und des Zembekiko, das Land des Ouzo und der Souflaki!

Das Land der wunderschönen Strände, der Gastfreundschaft, der Olivenhaine!

 

Und nun das Land der Schuldenkrise, das Land der steigenden Armut und des Verfalls?

 

Wie passt das zusammen?

Und dennoch......es ist immer noch Griechenland.

 

"Bedenke, dass die menschlichen Verhältnisse insgesamt unbeständig sind, dann wirst Du im Glück nicht zu fröhlich und im Unglück nicht zu traurig sein."


Sokrates


Nicht unsere Worte aber sollen hier sprechen, und auch nicht das altbekannte touristische Griechenland, sondern Bilder des neuen, zerfallenen und zunehmend mehr verfallenden Landes.

 

Das Land, in dem Liebe und Tragik, Herz und Schmerz, Lebensfreude und lebendige Dramatik, schon in den alten Liedern, immer nahe beieinander lagen. 

 

Das Land, welches heute, in diesem Moment, das Land ist, in dem angeblich Milliarden Euro von "den Griechen" gefressen wurden.

Angesichts der phantastischen Bilder von Maria Bellia, scheint es doch mehr als verwunderlich, dass immer noch so viele Menschen daran glauben!

 



Vielleicht können diese Bilder dazu beitragen, dass der Eine oder Andere, von denen, die bisher noch nicht bereit waren, darüber nachzudenken, zu hinterfragen, und auch die andere Seite zu berücksichtigen, beginnt, darüber nachzudenken, wo denn all diese EU-Milliarden gelandet sein könnten!

Das würde uns sehr freuen.

Und hier im Folgenden drei Links zu den Fotoalben von Maria Bellia, die uns durch zwei Stadtteile Athens führen, namens Nikea und Piräus, und ein vierter Link zu einem unserer eigenen Alben aus unserer Region auf der Insel Evia, Stadt Istiaia!

 

Fotoalbum "Nikaiai Athen" Maria Bellia

 

Fotoalbum"Spaziergang in Nikaia" Maria Bellia

 

 

Informationsquelle Text Wikipedia



Nikea,  eine griechische Stadt in Attika im Regionalbezirk Piräus. 

Nikea ist 4 km nördlich von Piräus zwischen Keratsini und Korydallos am Fuße des Berges Egaleo gelegen.



Es ist eine westliche Vorstadt von Athen und Piräus, mit denen es siedlungsmäßig zusammengewachsen ist. Bis in das 20. Jh. hinein war die hügelige Gegend im Wesentlichen landwirtschaftlich geprägt.




Nach der Kleinasiatischen Katastrophe1922 wurde dann das am Fuß der Egaleo-Berge gelegene Gebiet für die in den Großraum Athen strömenden Flüchtlinge als Vorstadtsiedlung Athens erschlossen und bebaut.

Nikea galt als zweitgrößte Flüchtlingsstadt in Griechenland.


Die Razzia am 17. August 1944

Am Donnerstag, den 17. August 1944 geschah in Nikea ein Kriegsverbrechen der deutschen Besatzungstruppen, das heute noch in Griechenland allgemein bekannt ist als "Blocco (Razzia) von Kokkinia" (griechisch Μπλόκο της Κοκκινιάς). Alle Männer eines Viertels, das von Tausenden deutscher Soldaten, unterstützt von griechischen Kollaborateuren, abgeriegelt wurde, mussten sich auf dem Platz Osias Xenis hinknien; über 100 Männer, die von Denunzianten angezeigt worden waren, wurden an die Mauer einer kleinen Fabrik gestellt und sofort erschossen.

7.000 Menschen wurden verhaftet und in das KZ Chaidari gebracht, 1.200 von ihnen nach wenigen Tagen in Güterzügen nach Deutschland deportiert, wo sie als Zwangsarbeiter eingesetzt wurden. Ein Teil von ihnen wurde nach Biblis gebracht, um dort einen Militärflugplatz zu bauen.

 

Fotoalbum "Piräus" Maria Bellia

 

Informationsquelle Text Wikipedia

Piräus (neugriechisch Pireas Πειραιάς [pirɛˈas] (m. sg.); altgriechisch Peiraieus Πειραιεύς) ist eine Gemeinde in Attika, ein wichtiges Industriezentrum in Griechenland und drittgrößter Mittelmeerhafen. Die eigentliche Gemeinde hatte 2011 163.910 Einwohner, zusammen mit den übrigen Gemeinden des Regionalbezirks Piräus ergab sich eine Zahl von 449.070, der gesamte Ballungsraum Athen-Piräus hat insgesamt rund 3,5 Millionen Einwohner. Piräus ist der historische Hafen der griechischen Hauptstadt Athen und südlicher Endpunkt der wichtigen das Land von Thessaloniki bzw. Patras aus durchquerenden Verkehrsverbindungen.





Piräus hat mit rund 18 Millionen Passagieren jährlich (Stand: 2012) den größten Passagierhafen in Europa und den drittgrößten der Welt. Mit einem Durchsatz von 2,73 Millionen TEU (Stand: 2012) zählt Piräus zu den ersten zehn Häfen im Container-Verkehr Europas. Im Rahmen der Privatisierungsauflagen der Troika sollte der Hafen von Piräus übrigens nahezu komplett verkauft werden an eine chinesische Großreederei. Die neue griechische Regierung hat die Privatisierungspläne nun auf Eis gelegt - und plant ein eigenes Investitionsprogramm

 

Und zu guter letzt noch der Link zu unserem eigenen Album!

Griechenland- Land der Farben und der Gegensätze

Kommentar schreiben

Kommentare: 0