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Winter im sonnigen Süden 2014/15

Auch wenn die durchschnittlichen Tiefstwerte für Euböa über dem Gefrierpunkt liegen, erleben wir immer wieder eisige Überraschungen, und dies im Schnitt jeden 2.-3. Winter.


Dieser Winter 2014/2015 ist nach Aussagen des staatlichen Wetterdienstes auf jeden Fall der kälteste und schneereichste der letzten 10 Jahre gewesen.

 

Nicht nur die Natur, auch die Tiere leiden unter den Schneemassen und den Temperaturen unter dem Gefrierpunkt.


Und last not least, auch der Mensch, und mit ihm seine Häuser und Wohnungen, sind auf derartige Kälte nicht landesweit eingestellt.

Denn dass der Schnee bis an und auf das Meer hinausreicht, ist nicht gerade der Normalfall.


Vor allem in älteren Gebäuden sind Scheiben meist einfach verglast, und eine Beheizung erfolgt oft noch ausschließlich durch offene Kamine........, dies erschwert leider den Genuss der ansonsten wundervollen weißen Pracht und der frostigen Temperaturen.


Auch wir kämpfen nun, nach mehrtägiger Abwesenheit, damit, unser ausgekühltes Haus auf bewohnbare Temperaturen hochzuheizen, mit 

Holz Zentralheizung und Kaminofen. Aber das dauert......!

Nach zwei Tagen beträgt die Tagestemperatur in den meisten Wohnräumen immer noch nur 9°C. 


Außer im Wohnzimmer, welches noch zusätzlich mit Kaminofen gewärmt wird. Da sind dicke Pullover, Wollsocken, Schal und Fingerlinge zumindest dann empfehlenswert, wenn man sitzt, oder abends, um Einzuschlafen. Zusätzliches Bibbern ist auch sehr hilfreich:-) 

 

Aber auch diejenigen, die mit Heizöl heizen, werden, angesichts der aktuellen Preise von ca. 0.84 €/Liter Standard Heizöl, wohl eher kalte Füsse bekommen.

 

Hier findet Ihr eine wunderschöne Fotostrecke, die in unserer Umgebung während der letzten Tage des Jahres 2014 aufgenommen wurde. Wenn man nicht wüsste, dass diese Fotos in Evia/Griechenland aufgenommen wurden......

 

Und hier, finden Sie schöne Winterfotos von unserem eigenen Haus und Grundstück aus den Jahren 2011-2013.

















Was die Schäden an Obst- und Olivenbäumen angeht, ist es noch sehr schwer, eine definitive Beurteilung abzugeben, denn die Natur ist oftmals hartnäckiger im Durchhalten, als man es ihr zutrauen würde.


Was man aber bereits sicher sagen kann ist, dass in vielen Teilen Griechenlands, bis zu 40 %  der Oliven- und Obstbäume Frost-bzw. Bruchschäden erlitten haben. Im Anschluss einige Fotos, die wir aus den griechischen Landwirtschaftsnachrichten entnommen haben, da wir selbst ja erst vor zwei Tagen erst wieder im Lande sind, und uns noch keinen Überblick über unserer eigenen Grundstücke verschaffen konnten.

Im häuslichen, bzw. Garten betreffenden Bereich, waren aber bereits die ersten Schäden erkennbar. Zitronen- und Orangenbäume und Kaktusfrucht tragende Kakteen, waren stark betroffen. Schade darum.


Aber dieses Risiko trägt jeder Landwirt. Auch zahlreiche Palmensorten brachen zusammen, da aber Palmen in ihrer Überlebenskraft (sofern nicht Schädlinge ihnen zusetzen), dem Unkraut gleichen, sind diese im kommenden Frühling garantiert mit ihrer, ihnen eigenen Urkraft, bereits wieder am Sprießen!


Aber, wie man sehen kann, manchmal trotzt die Natur tatsächlich allen Widrigkeiten!


Unser griechischer Apfelbaum hat es, trotz Temperaturen bis minus 6° C, geschafft, eine einzige kämpferische Frucht am Leben zu erhalten!

Vielleicht sollten wir alle uns ein Beispiel nehmen!                          

 

Man erträgt immer mehr, als man denkt!

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