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Wie kam eigentlich der "Knob" zum "Lauch"......?

Knoblauchknolle auf Holzbrett
Knoblauchknolle

......war eine Frage, die mir irgendwann einmal beim stundenlangen Schälen der "Knolle, die es in sich hat" durch den Kopf ging.

Und so musste ich dieser Frage dann auch unbedingt nachgehen, sie hat mir keine Ruhe gelassen:-)

Beim Stöbern im Internet habe ich dabei aber auch noch so einiges anderes Interessantes über die

"Wunderknolle" Knoblauch gelernt!

 

Um also als erstes die Namensfrage zu klären:

 

Einem online zur Verfügung stehenden Lexikon, nämlich dem

"Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm" zufolge, setzt sich das heutige Wort "Knoblauch" aus den Substantiven

"Kloben" (Gespaltenes, Stück Holz, Verb: kliefen: spalten) und Lauch zusammen und bedeutet eigentlich „gespaltener Lauch, Zehenlauch“ (nach der Wurzelform); mittelhochdeutsch: knobelouh, althochdeutsch: chlobilouh, chlofalouh, spätalthochdeutsch: cnufloch.

Anfang des 18. Jh. hörte sich der Knoblauch dann so an: "Kloblauch absieden und mit Baumöl essen (wider den Husten)"

 

So, jetzt wissen wir also, wie der Knob zum Lauch kam und ich kann heute Nacht dann auch ruhig schlafen...

 

Weitere Namen der Knolle lassen uns übrigens erahnen, welche guten oder schlechten Eigenschaften man ihr seit uralten Zeiten zusprach:

Vor mehr als 2000 Jahren bezeichneten ihn die Griechen als "stinkende Rose" und anderswo oder anderswann wurde der Knoblauch auch als Armenkampfer, Furzkraut, Stinkerzwiebel, Magenwurzel, Windwurzel, als Hexengift, als Nahrung der Brotlosen oder als Liebeswurz bezeichnet.

 

Garlic Knoblauchzehen
Knoblauch Zehen

Bereits gespaltener Knoblauch, die Schälerei der Zehen steht noch bevor.....

 

Der Knoblauch, heute umgangssprachlich auch mal liebevoll Knobi, oder Knofi genannt, und ganz botanisch Allium sativum, ist eine sehr alte Kulturpflanze, die in Zentralasien beheimatet ist. Sie galt schon in der Antike als Gewürz- und Heilpflanze.




Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind einige Vitamine (Carotin, Vitamin E, B1, B2, B6,C), Mineralien, Natrium, Kalium, Magnesium, Phospor, Eisen. Darüber hinaus enthält Knoblauch auch das Cholesterin senkende Allicin.

 

Wenn man über Knoblauch spricht, kommen einem üblicherweise erst einmal zwei Dinge in den Sinn:

 

Mundgeruch und Vampire!

 

Was den Mundgeruch betrifft, der nach dem Genuß vor allem rohen Knoblauchs zu erwarten ist, daran scheiden sich die Geister! Die Einen empfinden ihn als unerträglich, die Anderen, nämlich die Knoblauchfans, akzeptieren ihn eben als Nachwirkung des Genußes rohen Knoblauches. Weniger intensiv ist der Knofi Mundgeruch übrigens bei gekochtem oder gedünstetem Knoblauch.

Um den tatsächlich sehr intensiven Geruch etwas einzudämmen.....zu 100% kann man ihn leider nicht bekämpfen, (daher sollte man tunlichst Knoblauch Sessions auf das freie Wochenende legen und auf keinen Fall vor einem Rendezvous noch eine Knoblauchbaguette verzehren), gibt es da verschiedenste Möglichkeiten:

Die einen schwören auf Gewürze und Kräuter, die, roh zerkaut, dem unangenehmen Duft den Garaus machen sollen, als da wären frische Petersilie, Salbei oder Pfefferminze, Kaffebohnen, Fenchelsamen, Kardamon, Ingwer, und Wacholderbeeren. Andere schwören auf Milch, durch die sich ca. die Hälfte der schwefelhaltigen Abbauprodukte, die beim Essen von Knoblauch entstehen und die über die Lungenbläschen mit der Atemluft wieder abgegeben werden, neutralisieren lassen.

 

Da wir die Knoblauchdüfte allerdings auch über die Haut in die Umwelt leiten, können wir im Notfall nur eins tun: Alle 5 Minuten unter die Dusche springen....

 

Ein echter Knoblauchfan aber lässt sich von derartig geringfügigen "unerwünschten Nebenwirkungen" nicht von seinem Laster abbringen....wann immer es möglich ist, wird gefrönt, ob roh, gedünstet, gebraten, oder gekocht!

 

Dass aber auch früher schon so mancher dem "zarten Dufte der Knolle" nicht sehr freundschaftlich gesonnen war, davon sprechen auch diese kleinen Anekdoten:

 

Alfons XI. von Kastilien, beispielsweise, soll 1330 einen Orden gestiftet haben, dem die Verpflichtung zur Einhaltung des folgenden Paragraphen auferlegt war: Alle Ordensritter, die Knoblauch oder Zwiebeln gegessen hatten, durften nicht bei Hofe erscheinen und durften mindestens einen Monat lang keinen Umgang mit Ihren Ritterskollegen pflegen! Und so eine Verordnung im Knoblauch liebenden Spanien....

 

Auch Horaz war, seit er sich einmal nach zu reichlichem Knoblauchgenuss den Magen verdorben hatte, anscheinend ein Knoblauchgegner, wie dieser Auszug eines Gedichts an Maecenas uns zeigt:

 

Wer seinem Vater frevelhaft mit eigner Hand

Die Greiseskehl' einst umgedreht,

Dem reichet Knoblauch, ätzender als Schierlingssaft;

Ha, Schnittermagen sind von Stahl!

Welch arges Gift doch raset mir die Brust herab?

Hat eingekochtes Natternblut

In diesen Kräutern mich getäuscht? ........

 

Horaz hatte Maecenas zur Strafe für dessen Schadenfreude, sogar mit einem Fluch belegt, "sein Liebesleben solle für immer unter Knoblauchgeruch leiden, so dass jede potentielle Geliebte vertrieben würde...".

 

Was die Vampire angeht, nun, da kann ich (ich bin leidenschftlicher "Freizeitknoblauchesser":-)) aus eigener Erfahrung zumindest behaupten, dass mir noch kein Vampir die Ehre eines Besuches zukommen ließ.....und ich hoffe davon ausgehen zu dürfen, dass dies am Knoblauch liegt und nicht an mangelnder Schönheit meinerseits...

 

Viele Menschen haben sich schon mit der Frage beschäftigt, was es wohl mit den Vampiren und dem Knoblauch auf sich haben könnte. Eine mögliche und einleuchtende Erklärung ist diese, die ich in folgendem Dokument fand 

http://www.euleev.de/images/EULEN-SPIEGEL/1998/1998-4_i_web_EULE.pdf

und hier ausschnittsweise wiedergebe:

 

Bei der erblichen Porphyrie ist die Bildung des roten Blutfarbstoffes gestört. Sichtbare Folge sind eine bleiche oder fleckige Haut, aufgesprungene blutige Lippen, Verstümmelungen an Nase, Ohren und Fingern und eine starke Behaarung. Da sich Lippen und Gaumen zurückbilden, treten die Zähne hervor, die noch dazu rot verfärbt sind und fluoreszieren können. Zu allem Überfluss sind die Betroffenen extrem lichtempfindlich. Nur wenige Strahlen genügen, um ihnen neue Schmerzen zu bereiten. So werden einst die Kranken wohl in finsteren Gewölben gehaust haben, die sie nur nachts verlassen konnten. Als es noch nicht möglich war, den fehlenden Blutfaktor zu spritzen, suchten sie im Trinken von Blut Linderung. Kein Wunder, dass ihnen ihre Mitmenschen Böses andichteten. Manchmal erkannten sie in ihnen sogar einen Werwolf: Dann, wenn der ganze Körper behaart war. 

Vielleicht kam in der Abgeschiedenheit Transsilvaniens die Erbkrankheit besonders häufig zum Tragen, weshalb hier der Ursprung aller Vampir-Geschichten zu suchen ist. Und womöglich hat auch die Tollwut ihren Teil zur Ausschmückung beigetragen: Denn der Biss verwandelte die Opfer ihrerseits in Vampire, ein Übertragungsweg, der bei Erbkrankheiten ausscheidet. Mit blutsaugenden Fledermäusen kann die Story schwerlich zu tun haben. Sie gibt es nur in Mittel- und Südamerika, die viel zu weit weg waren, um einen solchen Mythos fernab in den Tälern der Karpaten zu begründen.

 

Warum soll ausgerechnet Knoblauch gegen Vampire gut sein? Nun, er hemmt mit seinen Schwefelverbindungen jenes Enzym für die Blutbildung, das Cytochrom P 450, das für einen Porphyrie-Kranken besonders wichtig ist. Knoblauch verschlimmert sein Leiden. Allerdings reichen weder Anblick noch Geruch, um einen Effekt zu erzielen. Aber die Speisen des Kranken sollten tunlichst frei davon sein. Wer Knoblauch nicht vertrug, fiel in einem Landstrich sicherlich auf, in dem die Knolle so wichtig wie das tägliche Brot war.

 

Knoblauch als Heilpflanze

 

Die Wissenschaft allerdings traut dem Knoblauch heute auch abseits aller Mythen so manche abwehrenden Funktionen zu.

 

Die im Knoblauch enthaltenend Sulfide beispielsweise wirken antimikrobiell und entzündungshemmend und wurden und werden auch heute noch zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten genutzt.

Nach den bisherigen Erkenntnissen sollen die schwefelhaltigen Bestandteile des Knoblauchs den Abbau von Blutfetten sowie den Transport von Cholesterin aus dem Blut in die Körperzellen beschleunigen und die körpereigene Cholesterinproduktion senken. Weiterhin durchläuft das schwefel- und allicitinhaltige, ätherische Öl des Knoblauchs mehrere Stoffwechselabbaustufen, bei denen verschiedene Nebenprodukte (wie Aloene und Sulfide) entstehen, die z.B. die Blutverklumpung verhindern und die Durchblutung fördern. Das Allicin nimmt eine zentrale Rolle bei der Vernichtung von Bakterien und Pilzen im Darm ein. Es wirkt der Arterienverkalkung entgegen.

Mittlerweile wird in verschiedenen Studien auch die mögliche Wirksamkeit gegen den Krebs untersucht.

Untersuchungen der Universität Sheffield (Großbritannien) zufolge kann Knoblauch dem Entstehen von Parodontose und anderen Mundschleimhauterkrankungen entgegenwirken, da er das Wachstum der Erreger hemmt und auch auf das Herz-Kreislauf-System haben die Knoblauch-Schwefelverbindungen positive Effekte.

Frisch aufgeschnittene Zehen werden auch zur Bekämpfung von Lippenherpes verwendet.

Hippokrates, Vater der modernen Medizin, verwendete Knoblauch als Mittel gegen Infektionen und als Schmerzmittel bei primitiven chirurgischen Eingriffen.

Im Mittelalter galt Knoblauch als ein Gegenmittel gegen Trunkenheit und als verdauungsfördernde Hilfe nach übermäßigem Essen.

Zur Vermeidung von Sonnenbrand wurde Landarbeitern in den mediterranen Regionen geraten, sich Knoblauchscheiben auf ihre Lippen und Nase reiben.

Innerlich als Sirup oder Saft gab man Knoblauch bei Erkältungen, Husten und Keuchhusten.

Schmerzhafte Hühneraugen sollen sich durch Einreiben mit Knoblauch beruhigen und Plinius der Ältere, Historiker und Pharmakologe, behauptete, dass Knoblauch mit Koriander und einer guten Portion Wein angesetzt, eines der wirkungsvollsten römischen Aphrodisiaka sei.

 

Knoblauch als Biospritzmittel im Garten

Knoblauch Schalen
Knoblauch Schalen

Aus den Schalen, die nach meiner stundenlangen Fummelarbeit vom Knoblauchschälen zurückbleiben, lässt sich übrigens noch eine prima Brühe für den Biogarten herstellen! 

Auch Zwiebelschalen, die man das Jahr über sammelt, kann man so noch sinnvoll verwerten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwiebelschalen- oder Knoblauchblätterbrühe

Wirkung:

unverdünnt als Spritzmittel gegen Milben und alle Pilzkrankheiten

Zusammensetzung:

100 bis 250 g Blätter und Schalen auf 5 l Wasser

Zubereitung:

als Brühe.

Die Brühe wird mit kaltem Wasser angesetzt; nach 24 Stunden läßt man sie dann auf kleiner Flamme etwa 30 Minuten köcheln. Abkühlen lassen, abseihen.

 

Man kann die Knoblauchschalen aber auch zu anderen Jauchen zugeben, zum Beispiel zu einer Brennesseljauche.

Garlic Knoblauch
Knoblauch geschnitten

Knofi-Mythen und Sprüche


Da, wo der Teufel beim Verlassen des Paradieses den linken Fuß hinsetzte, wuchs der Knoblauch! Vermutlich auch daher galt Knoblauch als wirkungsvolles Abwehrmittel gegen alles Böse.

 

Im alten Ägypten stand Knoblauch in so hohem Ansehen, dass die Bürger ihre Eide beim heiligen Knoblauch schworen.

 




Antike Seeleute, Fischer und Bauern trugen Halsketten aus Knoblauch um sich vor Krankheiten, vor Geistern und dem bösen Blick zu schützen.

 

Knoblauch gilt, trotz seines deftigen Geruchs schon seit der Antike als Mittel zur Steigerung der Potenz und der Libido.

Der Römer Ovid (43 v.Chr - 17 n.Chr.) empfahl ihn als Potenzmittel. Er "reize zum Beischlaf", pflichtete ihm der Wissenschaftsenzyklopädist Plinius der Ältere bei.

Bei den Griechen waren Hahnenkämpfe ein beliebter Volkssport. Selbst die Gockel wurden reichlich mit Knoblauch gefüttert, um sie sexuell zu erregen und aggressiv zu machen.

Und auch in Europa konnten wir unseren Kräuterbüchern entnehmen: "Knoblauch macht ... Lust zu den ehelichen Wercken", (Leonhart Fuchs).

 

Neugeborenen Kindern legt man drei Knoblauchzwiebeln in die Wiege, damit sie gedeihen.

 

Auf einem ägyptischen Papyrus findet sich die Erwähnung für Geburtshilfe, bei Menstruationsstörungen und Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane. Übrigens weiß man heute, dass die Flüssigkeit, die bei sexueller Stimulierung vom weiblichen Geschlechtsorgan abgesondert wird, dieselben Bestandteile enthält wie das flüchtige Öl in Knoblauch, daher der vermeintliche schwache Zwiebelgeruch!

 

Wenn man ein kleines Kind lobt, muss man dreimal Knoblauch rufen, ansonsten wird das Kind behext. Ebenfalls soll man dieses tun, wenn man das Getreide lobt.

 

Knoblauchsmittwoch heißt der Mittwoch in der Pfingstwoche, wo man Knoblauch isst, um das ganze Jahr über gesund zu bleiben.

 

Als Schutz vor Behexung kommt der Knoblauch auch in die zu Maria Himmelfahrt geweihten Kräuterbüschel.

 

Beim Tod eines Angehörigen wurde Knoblauch an die Haus- oder Zimmertür gehängt, damit der Geist des Verstorbenen nicht als Vampir zurückkehrt.

 

Der älteste bekannte Fall von Knoblauchsucht liegt ungefähr 4500 Jahre zurück, als in Babylonien ein König 395000 Scheffel für seinen Tisch bestellte. Und seither hat man den Knoblauch nicht nur zum Würzen benutzt, sondern auch die Kleinkinder mit seinem Öl eingerieben, ihn den Toten mitgegeben, die Zehen um den Hals getragen, in die Schuhe gesteckt, im Zimmer aufgehängt und ihn sogar angebetet.

 

Vielfach glaubte man, dass Knoblauch Krankheiten anzieht: daher hängte man ihn in der Stube auf.

 

Eine Legende besagt, dass das erste koreanische Königreich von Dangun geschaffen wurde, dessen himmlischer Vater Hwan-ung auf der Erde leben wollte. Hwan-ungs Vater, der Herr des Himmels, ließ seinen Sohn zusammen mit drei Helfern – Priester des Regens, des Windes und der Wolken – auf den Berg Baekdu hinabsteigen. Hwan-ung gründete eine “Gottesstadt”. Eines Tages kamen ein Bär und ein Tiger zu Hwan-ung mit der Bitte, sie zu Menschen zu machen. Hwan-ung gab ihnen Beifuß und 20 Knoblauchknollen. Er wies sie an, sie zu essen und 100 Tage lang in einer Höhle zu leben. Der Tiger gab nach einigen Tagen auf. Der Bär hielt durch und wurde zu einer Frau. Sie wurde Hwang-ungs Frau. Sie gebar einen Sohn, dem der Name Dangun gegeben wurde. Er gilt als Gründervater Koreas.

 

Um einen Dieb zu finden, soll man sich Knoblauch und Brot auf vor dem Schlafen auf den linken Arm legen, dann erscheint der Dieb im Traum.

 

Wenn zwei im Bett liegen, wovon einer Knoblauch genießt und der andere nicht, so wird der, der keinen Knoblauch gegessen hat, im Siechtum verfallen und sterben.

 

In südlichen Ländern wurde in der Zeit der Sommerernte Knoblauchsaft in das Trinkwasser gegeben, um die Kraft der Arbeiter zu erhalten.

 

Das "Fest des Knoblauchs" feierte man in Indien in kühleren Nächten bei Mondlicht auf den Flachdächern, davon berichtet das sogenannte "Knoblauchlied", das diese Pflanze als "Mittel zur Gewinnung der Männer durch die Frauen für die Vergnügungen auf den Dächern der Häuser" bezeichnete. "

 

Die alten Ägypter legten eine weissgetünchte Tonknolle in die Gräber der gewöhnlichen Sterblichen, ihrem Pharao Tut-ench-Amun aber sechs Knollen echten Knoblauch in den goldenen Sarkophag. Sie glauben, dass der Pflanze neben ihren kulinarischen Qualitäten noch das Geheimnis körperlicher Stärke innewohne. König Cheops brachte 1600 Silbertalente auf, um für die Arbeiter an der grossen Pyramide Knoblauch zu beschaffen - sie waren in den Streik getreten, weil der Vorrat zur Neige ging.

 

Ein Knoblauchkranz an der Stalltür aufgehängt, schützt das Vieh vor Krankheiten. 

 

 

Musikalische Nutzung von Knoblauch

Ja, Sie haben richtig gelesen, es gibt sogar Songs über Knoblauch.....zum Beispiel diesen hier, der im Zusammenhang mit einem Dokumentarfilm des amerikanischen Dokumentaristen Les Blank für den Verzehr von Knoblauch in allen nur denkbaren Formen und Mengen, von Ruth Gorton geschrieben wurde.

 

Knoblauch ist so gut wie zehn Mütter

Originaltitel: GARLIC IS SO GOOD AS TEN MOTHERS

Garlic Song

(Ruthie Gorton)

 

Song Video auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=LzaorDWkRQY

 

There are spices and vegetables that you can grow

Some are under the ground, some grow tall

Though they all have their qualities, this you should know

That the garlic is best of them all

 

The Egyptians, Phoenicians, the Vikings and Greeks

Babylonians, Danes, and Chinese

On their voyages took enough garlic for weeks

And their enemies died on the breeze

 

From Biblical times in all parts of the earth

It has cured countless sufferings and ills

If we understood what the garlic is worth

We would throw out our poisons and pills

 

In Bulgaria's mountains and Russia's wide plains

People live to a hundred years old

For it's juice of the garlic that runs in their veins

Oh it's worth twice it's weight in pure gold

 

With its selenium, germanium, allicin too

It can fight off all types of disease

So if you've got arthritis, TB, or the flu

Just say, "Peel me a garlic clove, please!"

 

Plant some cloves in your garden to keep away worms

And the other bad things that kill plants

If you're one of those people concerned about germs

You could drop one or two in your pants

 

(Repeat first verse)

Quelle:

 http://www.traditionalmusic.co.uk/folk-song-lyrics/Garlic_Song.htm

Und zum Schluß natürlich noch ein paar kulinarische Tipps!

Knoblauch-Zitrone Trinkkur

 

Ein wohltuender Drink, der Müdigkeit und Schwäche bekämpft und sie wieder auf die Beine bringt!

Und keine Sorge...der Drink riecht kaum nach der Knofi und kann daher auch unbedenklich in Gesellschaft getrunken werden.

Sie brauchen dafür frische Zitronen, frischen Knoblauch und 1 Liter Wasser. 30 Knoblauchzehen (etwa 3 Knollen) werden geschält und 5 unbehandelte (Bio)Zitronen mit Schale kleinschneiden. Beides wird dann mit dem Wasser püriert und anschließend erwärmt auf etwa 65° C. das Gemisch darf nicht kochen, sonst werden zu viele Inhaltsstoffe zerstört.

 

Von diesem Getränk können Sie nun kurweise über 30 Tage jeweils ein Schnapsglas täglich vor oder nach einer Mahlzeit getrunken. Nach dieser ersten Hälfte eine Woche Pause einlegen und nochmals für weitere 30 Tage fortsetzen. Zusätzlich sollten Sie mindestens 1,5 liter wasser pro Tag trinken um die Reinigung des Körpers zu unterstützen.

 

Τυρόψωμο με σκόρδο-Tiropsomo me skordo

Käsebrot mit Knoblauch

 

Für 4-6 Personen

 

225 g geriebener Mozzarella-Käse

1 Kilo geriebenen Cheddar-Käse

1/2 bis 1 Tasse gehackte Frühlingszwiebeln

1/2 Tasse Mayonnaise

2 EL saure Sahne (optional) oder Joghurt

4-6 Knoblauchzehen, gehackt

125 g Butter bei Raumtemperatur

Ein Laib Brot, zum Beispiel Ciabatta horizontal durchschneiden

 

In einer großen Schüssel Käse und Frühlingszwiebeln mischen. Mischen Sie die saure Sahne oder Joghurt mit der Mayonnaise darunter. In einer kleinen Pfanne Butter und Knoblauch weich dünsten. Fügen Sie die Butter-Knoblauch Mischung zur Käsemischung.

 

Ofen mit Grill vorheizen. Die beiden Brothälften mit der Käsemischung bestreichen und unter dem Grill 4-5 Minuten knusprig überbacken.

 

Σκορδαλιά με ψωμί-Skordalia me Psomi

Knoblauchpaste mit Weissbrot

 

1 halbes Kilo Weissbrot vom Vortag ohne Rinde

8 Zehen Knoblauch geschält

1 kleine Tasse bestes Olivenöl

3-4 EL Essig

Salz, weißer Pfeffer

 

Für dieses Rezept sollte Weissbrot verwendet werden, da die richtige Konsistenz mit dunklem Brot oder Vollkornbrot nicht erreicht werden kann.

Das entrindete Weissbrot für einige Minuten in lauwarmem Wasser einweichen, dann gut ausdrücken. Den Knoblauch und das Weissbrot im Mixer vermengen, Salz und etwas Pfeffer zugeben und nach und nach das Olivenöl und den Essig abwechselnd zugeben, immer wieder durchmixen bis sich eine homogen weiche Paste ergibt. Bei Bedarf nochmals Öl und/oder Essig zugeben. Die Menge des Knoblauchs kann nach Geschmack variiert werden.

 

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