Griechenland in der Krise......

Griechenland in der Krise hat viele Gesichter!

Der Eine gibt auf, und verschließt seine Türen, den Anderen macht die Not erfinderisch und mit viel Phantasie und Farbe versucht er, das Letzte aus seiner kleinen Landwirtschaft rauszuholen.

Verschlossene Türen
Verschlossene Türen
Farben der Hoffnung-Gemüsestand in neuem Kleid
Farben der Hoffnung-Gemüsestand in neuem Kleid

Der Überlebenskampf, insbesondere auch in ländlichen Gebieten ohne Industrie und Handwerk, wird immer härter.

Reihenweise werden kleine Läden geschlossen. Häuser liegen verlassen da. Blumen vetrocknen, weil die Besitzer weggezogen sind, um anderswo ihr Glück zu versuchen, oder weil sie einfach keine Kraft mehr haben. Telefone werden abgestellt, Wohnungen liegen abends im Dunkeln.

Viele Menschen sind nicht mehr krankenversichert, weil sie ihre Beiträge nicht bezahlen können. Autos fahren unversichert. Der kostengünstigere Drahtesel und der vierbeinige Esel, sind vielerortens wieder vermehrt zu sehen.

Gemeinden vergammeln, weil kein Geld mehr für Mitarbeiter da ist (auf dem Land kommt oftmals nicht viel an, vom EU-Geld....oder es versickert auf dem Weg dorthin....)

Selbsthilfe und Nachbarschaftshilfe heißen die neuen Schlagwörter. Kostenlose Essensausgaben an Bedürftige gibt es auch in den kleinsten Gemeinden mittlerweile.

Bleibt zu hoffen, dass die Hoffnung doch zuletzt stirbt und die Bürger dieses Landes nicht aufgeben und vor allem nicht ihren farbenfrohen, lebensfrohen Charakter verlieren mögen.

Denn neben den sehenden Blinden und 40-jährigen Rentnern, neben bestechlichen Ärzten und Rente beziehenden Toten, neben Korruption und falschem Schein gibt es auch hier Millionen normaler Bürger, die genauso, wie anderswo auch, nichts anderes tun wollen und tun müssen, als den täglichen Kampf ums Überleben zu führen.

Also alles........nicht viel anders, als in Deutschland auch.

Ein paar Fische zum Überleben..
Ein paar Fische zum Überleben..

Kommentar schreiben

Kommentare: 0